Haut, Kosmetik, Auge, Schleimhaut und medizinische Nähe einordnen
Hautnahe und körpernahe Kontexte sind kein einheitliches Feld. Normale Haut, kosmetische Hautpflege, gereizte Haut, Auge, Lidrand, Schleimhaut, Wunde, medizinische Behandlung, Antisepsis und Desinfektion folgen unterschiedlichen Fragen.
Kosmetik ist dabei nicht „riskant“, sondern ein eigenes Einordnungsfeld. Entscheidend sind Formulierung, pH, FAC, Reinheit, Stabilität, Packmittel, mikrobiologische Qualität, Kontaktbereich, Route, Kontaktzeit und Zweckbestimmung. Studien zu Wunde, Auge, Dental oder Dermatologie können wertvolle Hinweise geben, gelten aber zunächst für das untersuchte Produkt, die Population, die Route und den Endpunkt. Auch der biologische Bezug von HOCl im Immunsystem ersetzt keine Produktbewertung für eine externe Lösung. Die wichtigste Unterscheidung lautet: kosmetische Pflege, medizinische Behandlung, Antisepsis und Desinfektion dürfen nicht über ähnliche Wörter vermischt werden. Diese Trennung macht körpernahe Anwendungen besser bewertbar. So bleibt Raum für positive Anwendungen, ohne Pflege, Behandlung und Desinfektion zu vermischen.


